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Absturzsicherungsübung
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Einen verletzten Arbeiter haben die Rettungskräfte der
Feuerwehr Ruhmannsfelden und der Bergwacht Ruhmannsfelden am Samstag im Steinbruch
aus 25 Metern Höhe geborgen - bei einer gemeinsamen Übung.
Damit bei einem solchen Szenario auch im Ernstfall schnell Hilfe geleistet werden
kann und damit alles reibungslos klappt, hatten Klaus Schober von der Bergwacht
und Hans Schweiger von der Feuerwehr einen hoch gelegenen Unfallort in den Granitwerken
Prünst ausgesucht. Dank der Unterstützung von Betriebsleiter Hollmayr-Kroner
konnte man in der neuen Brechanlage ganz oben zwischen den Filteranlagen der
Entstaubung die Gemeinschaftsübung durchführen. Im Einsatz waren die
Einsatzleiter der Bergwacht und die Mitglieder der Absturzsicherungsgruppe der
Feuerwehr.Die Bergwachtausbilder Andreas Tremmel und Tanja Preiss stellten zuerst
die Rettungsgeräte der Bergwacht vor, so dass die Bergung dann gemeinsam
in Angriff genommen werden konnte. Um auf die etwa 25 Meter hoch gelegene Filteranlage
zu gelangen, wurde ein Seilgeländer erstellt, an dem alle Retter gesichert
den Unfallort erreichen konnten. Nach Aufbau der Verankerung konnte 2. Kommandant
Herbert Brem als Verletzter in den Bergwacht-Rettungssack gelegt
und fest verzurrt werden. Der Bergwacht-Einsatzleiter hatte nochmal alles gecheckt
und dann wurde Bergretterin Tanja Preiss mit dem Verletzten außen am Turm
zum Boden abgelassen. Anschließend konnten sich die Retter dann über
die Entstaubungsanlage abseilen.
Für die Übung wurde angenommen, dass wegen der Platzverhältnisse eine große Feuerwehr-Drehleiter nicht einsetzbar ist und auch der Hubschrauber mit Rettungswinde nicht kommen kann, weil er wegen Schlechtwetter nicht anfliegen kann. In so einem Fall bleibt den Rettungskräften nur die Alternative, den Unfallort über Leitern, Traversen und Metallschienen, samt dem gesamten Bergegerät kletternd zu erreichen.
Für die Absturzgruppe der Feuerwehr und die Einsatzkräfte der Bergwacht war diese Übungslage kein Problem. In der abschließenden Besprechung wurde schließlich festgelegt, dass dies sicher auch nicht die letzte gemeinsame Übung in luftiger Höhe gewesen ist.
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Bilder & Text: FF & Bergwacht