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2. Ruhmannsfeldener Bulldog-Treffen
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Das große Stelldichein der Fahrzeugveteranen
2. Ruhmannsfeldener Bulldog-Treffen mit 120 Fahrzeugen - Auch
Oldtimer und Mopeds zogen das Publikum an
Ruhmannsfelden. Da lachte den Oldtimerfreunden das Herz:
Das zweite Bulldogtreffen in Ruhmannsfelden, am Sonntag veranstaltet vom Verein
Haus des Lebens unter der Regie von Christiane Steinbauer und Rainer
Obermeier, war ein toller Erfolg. Der sonnige Septembertag mag dazu beigetragen
haben, dass viele Oldtimer-Besitzer ihre Lieblingsstücke zeigten.
Insgesamt 120 Fahrzeuge, vom Moped über wunderschöne Autos und viele
Bulldogs bis hin zur Dampfmaschine, war alles vertreten. Und auch der Rechenmacher
aus Schaufling war wieder da. Tauschen und kaufen konnte man alles Alte und
diverse Ersatzteile für die alten Raritäten.
Auch die Dampfmaschine von Leo Speer war auf dem Marktplatz aufgestellt, die
dampfte und zur Überraschung der Besucher zu pfeifen begann, wenn zu sehr
geheizt wurde. Sie ist eine von sechs Dampfmaschinen, die Leo in seinem Museum
Mitterrohrbach bei Falkenberg neben seinen vielen Bulldogs stehen hat. Über
Leos legendären Lanz, mit dem er nach Italien gefahren ist, haben wir bereits
gestern berichtet.
Bürgermeister Josef Brunner dankte in seinem Grußwort allen, die
mit ihren Fahrzeugen gekommen waren und freute sich über die vielen Besucher.
Diese Veranstaltung sei eine Bereicherung für Ruhmannsfelden, meinte er
und hob vor allem die Initiative von Christiane Steinbauer vom Verein Haus
des Lebens hervor.
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Fahrzeuge wurden bei Rundfahrt vorgestellt
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Seit dem frühen Morgen tuckerte es am Sonntag durch
Ruhmannsfelden und bis zum Mittag war der Marktplatz einschließlich der
östlichen und westlichen Zufahrt sowie der Hof und Parkplatz am Haus
des Lebens voller Oldtimer. Die Freiwillige Feuerwehr unter Leitung von
Kommandant Rudi Edenhofer hatte den ganzen Tag die Verkehrsregelung übernommen.
Höhepunkt war die Rundfahrt durch den Ort um 15 Uhr. Rainer Obermeier stellte
über eine Stunde lang jedes Fahrzeug und dessen Besitzer und Fahrer bei
der Einfahrt in den Marktplatz vor. Und die Besucher drängten sich um diese
alten Raritäten, Wer einmal da war, der kam so schnell nicht wieder los.
Die Begeisterung war groß, zumal es heuer außer Bulldogs auch Autos
und Zweiräder zu bewundern gab. Da hörte man schon einmal den Wunsch:
Dieses Auto möchte ich haben.
Tagessieger wurde schließlich der Leo, der mit seinem Lanz die weiteste
Anfahrt hatte, die zusätzlich mit einem Gutschein der LOsteria
La Vita belohnt wurde.
Leo hatte mit seinem Lanz, Baujahr 1938, auch den ältesten Bulldog, wofür
er ebenfalls einen Preis bekam. Der am schönsten restaurierte Bulldog kam
von Michael Sigl und den kreativsten Bulldog hatte Ludwig Mies. Den größten
Bulldog, einen Schlüter, dessen Räder mehr als mannshoch waren, stellte
Helmut Fischl und das
älteste Auto war ein Citröen aus dem Jahre 1932 von Josef Kroiß.
Unter den vielen Vereinen war der stärkste auch heuer wieder Gotteszell,
der mit 17 Bulldogs vertreten war. Es folgten mit 15 Fahrzeugen der Verein Tröppelkeller.
Mit elf Bulldogs waren die Oldtimerfreunde aus Schaufling vertreten und mit
zehn Bulldogs waren die Marcher da. - dr
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