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Hot & Fire Ausbildung
in der Iveco Magirus Firefighter Academy
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Atemschutzausbildung bei der Fa. Feurex in Oberhausen
Vier Kameraden unserer Wehr wurde es ermöglicht nach Oberhausen
zu fahren, wo die Fa. Iveco Magirus zusammen mit der Fa. Feurex Ihre Brandschutztrainings
durchführen.
Nach einer kurzen Theoriestunde und Einweisung ging es nach draussen auf den
Übungsplatz. Dort wurden zweier Trupps gebildet und unter der Anleitung
von mehreren Ausbildern das Hohlstrahlrohrtraining für den richtigen Innenangriff
durchgeführt. Der Schwerpunkt der Übung ist das blinde Bedienen des
Hohlstrahlrohres, korrekter Seitenkriechgang und schliesslich das sichere Vorgehen
im Brandobjekt.
Bereits nach einer kurzen Pause ging es dann am Nachmittag mit
dem Besuch im Brandcontainer zu dem Höhepunkt des Tages. Der stationär
aufgebaute Container ist in drei Bereiche unterteilt, die am Stück durchlaufen
werden, wobei die Temperaturen von Raum zu Raum steigen. Die Übungen werden
jeweils von erfahrenen Ausbildern begleitet, die Anweisungen geben und Störfälle
einspielen die wiederrum die Teilnehmer unter Stress setzen sollen um die Übung
so real wie möglich zu gestalten.
Am Anfang geht es bei Nullsicht und Temperaturen von ca. 100 Grad und einem
sehr hohen Wasserdampfgehalt durch eine Kriechstrecke. Hohes Augenmerk wird
hier auf das Blinde zusammenarbeiten und die Kommuniktion des Trupps gelegt.
Im nächsten Raum gilt es eine vermisste Person aufzufinden. Auch hier erschweren
Nullsicht und hohe Temperaturen sowie herumliegende Einrichtungsgegenstände
die Suche. Diese Übung soll verdeutlichen, wie problematich Orientierung
unter Stress und schlechter Sicht in einem Unbekanntem Raum ist.
Der dritte Raum ist der eigentliche Brandraum der Anlage in dem mehrere hundert
Grad vorherrschen. Hier zeigt sich die Notwendigkeit guter Schutzkleidung sowie
der korrekten Haltung im Brandobjekt. Sinn der Übung ist es, unter anderem
zu zeigen wie mittels Hohlstrahlrohr die Temperatur im Raum eingeschätzt
werden kann und wie diese reguliert werden kann.
Die Erkenntnis, dass 1 Liter Wasser 1600 Liter heissen Wasserdampf ergeben kann,
der durch die Schutzkleidung durchdringen und Verbrühungen verursachen
kann ist für jeden Teilnehmer sehr eindrucksvoll.
Sparsames und effektive Einsetzen des Löschmittels ist daher unabdingbar.
Nach dem Verlassen des Containers folgt noch eine kurze Übung in dem eine
Rauchdurchzündung simuliert wird, hier wird von den Ausbildern auf die
richtige Türöffnung sowie das korrekte anwenden des Hohlstrahlrohrs
geachtet.
Für die vier Kameraden war es ein sehr wertvoller und lehrreicher
Samstag, den Sie gerne geopfert haben um im Ernstfall noch besser helfen zu
können.
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Strahlrohrtraining für den richtigen Innenangriff
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Temperaturcheck und öffnen der Tür aus der
Deckung
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Nachlegen der Holzbefeuerten Anlage
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Nach dem ersten Durchgang
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Richtiges anwenden des Hohlstrahlrohrs im Innenangriff
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Ein eindrucksvoller und sehr lehrreicher Tag für die vier Kameraden |
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