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Eine Spitzenfeuerwehr im Landkreis |
Die Feuerwehr sorgt sich um den Nachwuchs
FFW Ruhmannsfelden zieht positive Jahresbilanz - Bürgermeister
Brunner:
Eine Spitzenfeuerwehr im Landkreis
*Ruhmannsfelden.* Viel Erfreuliches,
aber auch Nachdenkliches gab es bei der 141. Generalversammlung der Freiwilligen
Feuerwehr Ruhmannsfelden zu berichten, die in diesem Jahr ohne Neuwahlen stattfand.
Feuerwehr-Vorstand Manfred Haimerl begrüßte im Gasthaus Zitzelsberger
Bürgermeister Josef Brunner und seine Stellvertreter, einige Markträte,
Kreisbrandinspektor Christian Stiedl (Böbrach) sowie Kreisbrandmeister
Thomas Märcz.
Derzeit zählt die Wehr 166 Mitglieder, davon 56 Aktive, berichtete Haimerl.
Die seien auch in diesem Jahr besonders gefordert gewesen. Ein Höhepunkt
und toller Erfolg sei das Volksfest mit Nutzfahrzeuge-Oldtimertreffen gewesen,
das man zusammen mit dem Tennisclub organisieren durfte.
Kommandant Rudi Edenhofer rückte in seiner Rede vor allem den Einsatztag
der Rettungsorganisationen in den Vordergrund: "Es war nicht einfach für
die 33 beteiligten Kameraden, aber realitätsnah und wichtig." Gerade
das Zusammenspiel mit den Helfern vor Ort sei dabei ein entscheidender Bestandteil
gewesen und trage dazu bei, Einsätze erfolgreich zu meistern. Auch die
Zahl verliehener Leistungsabzeichen zeige, dass die Wehr funktioniere, "aber
das geht nur, wenn die Mannschaft passt."
Stolz war Edenhofer vor allem auf die Spendenaktion zur Finanzierung einer Wärmebildkamera.
Über 10 000 Euro seien eingegangen, das zeige die große Verbundenheit
zur Feuerwehr. Zudem sei es nun möglich, einen Überdrucklüfter
zu kaufen, "beides unerlässliche Geräte." Trotzdem gebe
es noch ein Anliegen an die Marktgemeinde: Eine Ersatzbeschaffung für das
LF8 und neue Atemschutzgeräte. "Das ist sicher kein leichter Happen,
aber bei immer mehr Umweltkatastrophen dringend notwendig", meinte der
Kommandant.
Es folgten die Berichte der einzelnen Einsatzgruppen. Die Maschinisten unter
Josef Thurnbauer zählen derzeit 19 Mann, insgesamt wurden vier Übungen
abgehalten, zum ersten Mal auch eine Fahrerschulung. Trotzdem beklagte Thurnbauer
den Mangel an Führerscheininhabern, die Feuerwehrfahrzeuge führen
dürfen; hier sei dringend öffentliche Unterstützung notwendig.
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*Ehrungen und Beförderungen*
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Für die 25 Mann starken Atemschutzträger sprach Hans Pfeffer in Vertretung
für den erkrankten Andreas Müller. Neben sechs mittelschweren Einsätzen
habe die "schlagkräftige Truppe" mehrere Übungen in der
Kriechstrecke und im Simulator Traunreut absolviert.
Jugendvertreter Rudi Wurzer war stolz, dass er für seine elf Jungfeuerwehrmänner
24 Übungen abhalten konnte. Zudem sei für sechs von ihnen das Erringen
der Jugendspange ein toller Erfolg.
Bürgermeister Josef Brunner sprach in seiner Rede den Brandschutz als Pflichtaufgabe
der Kommunen an. Das Besondere an der Feuerwehr sei allerdings die Einsatzbereitschaft:
"Kein Wochenende ist planbar, der Dienst dauert praktisch 24 Stunden."
Dennoch gebe es Menschen, die negativ über die Feuerwehr sprechen, "das
sind aber dann die Ersten, die im Ernstfall laut nach ihr rufen und Hilfe als
selbstverständlich empfinden." Ruhmannsfelden bezeichnete der Bürgermeister
als eine "Spitzenfeuerwehr im Landkreis."
Kreisbrandinspektor Christian Stiedl meinte, dass nicht die Zahl der Einsätze,
sondern die Qualität der Ausbildung eine gute Feuerwehr ausmacht. Allerdings
sei das Problem des demographischen Wandels nur durch bessere Technik aufzufangen.
"Nur mit guter Ausrüstung kann man Menschen retten. Sie ist kein Spielzeug,
das wir gerne hätten."
Auch Kreisbrandmeister Thomas Märcz machte sich Gedanken über den
Nachwuchsmangel. "Hier kann nur die Politik entgegenwirken." Sein
Dank galt vor allem auch den Ausbildern und dem Jugendwart, die ihn immer wieder
hervorragend bei seiner Arbeit unterstützt hätten.
Mit einer Vielzahl von Ehrungen und Beförderungen wurde die Generalversammlung
beschlossen.
*Beförderungen*: FM Wolfgang Kraus, Alex Tremmel, OFM Andreas Bauer, Hansi
Schweiger, Jurek Schreiber, HFM Christian Batzer, Mathias Hatzinger, Hansi Pfeffer,
Markus Rosenlehner, Andreas Kronschnabl, Florian Wurzer.
*Ehrungen*: 20 Jahre Atemschutzträger Rudolf Edenhofer, Johann Plötz;
30 Jahre Atemschutzträger Klaus Reitmeier.
Ehrennadel in Gold: Erwin Hamberger.
55 Jahre Zugehörigkeit: Josef Köppl, Xaver Bielmeier.
60 Jahre Zugehörigkeit: Josef Wühr.
65 Jahre Zugehörigkeit: Hans Freisinger.
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*Leistungsabzeichen*
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Leistungsabzeichen Brandbekämpfung: Bronze für Otto Wurzer, Patric
Vierling, Josef Saller, Klaus Venus; Gold für Hansi Schweiger; Gold-Blau
für Josef Holzapfel, Günther Jerghoff; Gold-Grün für Markus
Rosenlehner, Hansi Pfeffer; Gold-Rot für Andreas Kronschnabl, Christian
Batzer, Mathias Hatzinger, Florian Wurzer.
Leistungsabzeichen Technische Hilfeleistung: Bronze für Josef Saller, Alexander
Tremmel; Silber für Jurek Schreiber, Hansi Schweiger; Gold für Frank
Hofmann, Josef Holzapfel; Gold-Blau für Alois Hartl, Klaus Barth; Gold-Grün
für Andreas Kronschnabl, Mathias Hatzinger, Florian Wurzer, Christian Batzer,
Johann Plötz, Markus Rosenlehner; Gold-Rot für Anton Aichinger, Klaus
Reitmeier.
Die Deutsche Jugendspange erhielten Otto Wurzer, Klaus Venus, Michael Baumann,
Simon Stracker, Manuel Dull und Patric Vierling. Neu aufgenommen in die Feuerwehr
wurden Andreas Bauer, Tobias Hartl und Dominic Steinbauer. - sun
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