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Bericht
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Großbrand in Klessing: Millionenschaden (VBB 2002 Nr.104 vom 06.05.02) Bauernhof bis auf Wohngebäude niedergebrannt-Vieh bis auf vier Kälber gerettet Ein Millionenschaden ist beim Brand eines Bauernhofes in Klessing (Gem. Rinchnach) entstanden. Das Feuer war gegen 21.45 Uhr im östlichen Teil des Vierseitenhofes ausgebrochen.Als die FF Rinchnach dort eintraf, fand sie laut Einsatzleiter Michael List jun. alle rückwärtigen, in Holz konstruierten Gebäude schon in Flammen vor. Da war nichts mehr zu retten,unsre Ziel war, die umstehenden Gebäude zu sichern-und das ist uns gelungen", bilanzierte List später. So konnten die Wehren ein Übergreifen des Brandes auf ein benachbartes Haus, das bereits angekohlt war, verhindern. Auch das westliche des Hofes liegende Kegelbahn-Gebäude, in dessen Richtung der zeitweise heftige Ostwind die Flammen trieb, nahm keinen Schaden. Die beiden in den Vierseitenhof integrierten Wohngebäude überstanden den Brand dank des Löscheinsatzes und guter Feuermauern, wurden aber erheblich beschädigt. Auch das Vieh im großen Stall kam nicht zu Schaden, weil die Betondecke dem Feuer standhielt-der Dachstuhl darüber brannte völlig aus. Allerdings starben vier Kälber, die sich im hinteren Teil des Stalles befunden hatten. 46 Tiere wurden aus dem stark verqualmten Stall geborgen, nachdem das Feuer im Dachstuhl unter Kontrolle war. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen durch die Kripo Deggendorf könnte ein technischer Defekt als Brandursache in Frage kommen. Zur weiteren Klärung soll ein Brandsachverständiger hinzugezogen werden. Im Einsatz waren neben der FF Rinchnach auch die Wehren Regen und Zwiesel (jeweils mit Drehleitern), Ellerbach, Schlag, Kasberg, Kirchberg, Kirchdorf und Abtschlag. Dazu kamen Rettungswagen des BRK. Mit Hilfe des Schlauchwagens SW 2000 der FF Ruhmannsfelden wurde eine fast zwei Kilometer lange Leitung zur Rinchnacher Ohe verlegt, um das nötige Löschwasser zu beschaffen und den Klessinger Löschteich wieder aufzufüllen.
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