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Bericht
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In letzter Minute: Feuerwehr rettet Haus VBB vom 15.07.2002
Blitzschlag setzt Scheune in Brand - 100 000 Euro Sachschaden
Kleinloitzenried (luk). Gegen 4.40 Uhr am Samstagmorgen war es, als ein Blitz
in die Scheune des Anwesens Binder zwischen Großloitzenried und Gfradert
fuhr und sie entzündete. Der Stadel brannte wie Zunder, die Feuerwehren
konnten ein Übergreifen des Feuers auf das benachbarte Wohnhaus verhindern.
Die Polizei schätzt die Schadenshöhe auf rund 100 000 Euro.
"Es war knapp; wenn wir ein paar Minuten später gekommen wären,
hätte das Haus gebrannt", sagt Martin Pfaller, Kommandant der Zeller
Feuerwehr. Er deutet auf die verschmorten Kabel an der Hauswand, an den angesengten
Spalierbaum, die zerborstenen Fenster. Das Haus konnte gerettet werden, obwohl
es nur wenige Meter neben dem brennenden Stadel stand. Auch jetzt noch, drei
Stunden nach Ausbruch des Feuers, glimmen Glutnester in dem Chaos aus zerborstenem
Gebälk, Dachziegeln und zerstörtem Gerät. Das Feuer flackert
immer wieder auf. Der Stadel brannte komplett nieder. Mit ihm die Heuvorräte,
ein Traktor, mehrere landwirtschaftliche Geräte. Tiere oder Menschen kamen
nicht zu schaden. Der Brandfahnder der Kriminalpolizei stellte Blitzschlag als
Brandursache fest. Eine Urlauberin hatte das Feuer entdeckt und die Feuerwehr
alarmiert.
"Von Trametsried her war der Feuerschein schon zu sehen", sagte Markus
Neumeier, Kommandant der Kirchberger Feuerwehr, der die Einsatzleitung hatte.
Neben der Kirchberger und der Zeller Wehr waren die Feuerwehren Rinchnach, Kasberg,
Ellerbach, Hochdorf, Bischofsmais, Raindorf und der Schlauchwagen SW 2000 der
Feuerwehr Ruhmannsfelden im Einsatz. Der wurde dringend gebraucht, um die rund
zwei Kilometer lange Schlauchleitung von Großloitzenried zur Brandstelle
zu legen. Daneben holten sich die Löschtrupps das Wasser aus der Zisterne
in Kleinloitzenried und aus dem Nagelbacher Bach. An der Brandstelle waren auch
Kreisbrandrat Hermann Keilhofer, Kreisbrandinspektor Hermann Pledl und Kreisbrandmeister
Michael List.
Die Brandwacht übernahmen die Wehren Kirchberg, Raindorf und Zell. Nach
dem Löschen machten sie sich sofort ans Aufräumen. Und gegen Mittag
waren von dem abgebrannten Stadel nur noch die Grundmauern zu sehen.
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