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Bericht
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LOKALTEIL VIECHTACH
Am Ostermorgen brannte das Vereinsheim
Zimmer der Fußballer restlos ausgebrannt - Brandursache wahrscheinlich
ein technischer Defekt
Achslach (hl). Mit Sirenen-geheul und einer bösen Überraschung für
den Sportverein begann für die Achslacher der gestrige Ostermorgen: Ein
Brand im Vereinsheim des SV 1966 hat einen Schaden von mindestens 50 000 Euro
angerichtet. Es war am Ostersonntag kurz vor 4.30 Uhr, als das Feuer im Vereinsheim
des Sportvereins, das am Ortsausgang an der Kreisstraße in Richtung Gotteszell
liegt, entdeckt wurde. Junge Leute, die von der Disco heimfuhren, hatten Rauchwolken
über dem SV-Heim bemerkt.
Keine fünf Minuten nach der Alarmierung war die Achslacher Feuerwehr bereits
am Brandort. Der Brandherd war schnell lokalisiert: Der Aufenthaltsraum der
Fußballer im Obergeschoss, wo dichter Rauch aus den Fenstern quoll. Mit
Schwerem Atemschutz drangen die Feuerwehrleute über die Treppe bis ins
Vereinszimmer vor, wo das Feuer an Holzdecke, Theke und Einrichtung reichlich
Nahrung fand.
Dennoch gelang es, den Brand innerhalb kurzer Zeit unter Kontrolle zu bringen,
so dass außer dem Fußballerzimmer keine weitere Räume - im
gleichen Stockwerk befinden sich die Umkleidekabinen, im Erdgeschoss die Toiletten
und das Notschlachthaus - in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Der Achslacher Feuerwehrkommandant Hans Helmbrecht, der den Einsatz der Feuerwehren
aus Achslach und Ruhmannsfelden leitete (alarmiert wurden außerdem Gotteszell
und Allersdorf), führt dies vor allem auf die gute Isolierung zurück:
"Die Steinwolle über der Holzdecke hat ein rasches Ausbreiten des
Feuers verhindert." Wichtig war auch, dass die Fenster stand hielten und
somit das Feuer nicht durch Frischluft, sprich Sauerstoff, zusätzlich angefacht
wurde.
Für den betroffenen Sportverein ist der entstandene Schaden aber schlimm
genug. Im Vereinszimmer, wo die Fußballer am Karsamstag nach der Rückkehr
vom Punktspiel in Brandten noch bis gegen 23 Uhr beisammen gesessen hatten,
ist bis auf Stühle und Bänke so ziemlich alles kaputt. Völlig
ausgebrannt sind die neue Kühltheke samt Gläsern und Geschirr, sowie
Musikanlage und Fernseher, die elektrischen Leitungen sind verschmort und die
Holzdecke samt einiger Balken muss vollkommen erneuert werden. Und an den Wänden
ein eigenartiges Überbleibsel der Brandnacht: die rußgeschwärzten
Pokale.
SV-Vorsitzender Helmut Kilger und seine Vorstandschaftskollegen, die sich am
frühen Morgen ein Bild von der Brandstelle machten, waren geschockt: "Eine
Katastrophe!" Auch wenn der Verein gegen solche Schäden versichert
ist, braucht es wieder viel Eigenleistung, bis das Fußballerzimmer wieder
hergestellt ist. Dabei hatte man erst letztes Jahr die Theke eingebaut...
In der Schadensschätzung sind sich die SV-Verantwortlichen mit der Polizei
einig: "50 000 Euro sind wohl schnell beisammen".
Brandursache dürfte ein technischer Defekt gewesen sein. Dies ist die erste
Erkenntnis der Brandfahnder der Kripo Deggendorf, die noch am frühen Ostermorgen
die Brandstelle begutachtet hatten.
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starke Rauchentwicklung beim Eintreffen
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angebranntes Material wird aus dem Haus entfernt
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angebranntes Dämmaterial vom Dachboden
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Brandschaden im Aufenthaltsraum
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im Aufenthaltsraum
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