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Bericht
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Beladener Lkw konnte bei Rot nicht mehr anhalten
Folgenschwerer Zusammenstoß an der Ampel-Kreuzung -
Vier beteiligte Fahrzeuge und ein Verletzter - Lange Staus
Ruhmannsfelden (hl). Die zu forsche Fahrweise eines Brummi-Lenkers war am Montagnachmittag
Ursache eines schweren Verkehrsunfalls an der Ruhmannsfeldener Kreuzung, verbunden
mit kilometerlangen Staus auf der B 11.
Der Unfall ereignete sich laut Angaben der Polizei gegen 13.30 Uhr. Zu diesem
Zeitpunkt fuhr ein mit Ziegeln beladener schwerer Lkw mit Anhänger aus
dem Landkreis Cham auf der B 11 von Deggendorf kommend in Richtung Patersdorf.
Kurz vor der Ampel in Ruhmannsfelden fuhr der Lkw noch eine Geschwindigkeit
von 60 km/h, als die Ampel auf Rot umschaltete.
Aufgrund seiner unverminderten Geschwindigkeit konnte der 32-jährige Lkw-Fahrer
aus Furth im Wald sein schweres Gefährt vor der Ampel nicht mehr zum Stehen
bringen und rollte bei Rot in die Kreuzung ein. Dabei erfasste er
den von der Ortsmitte kommenden Pkw eines 20-jährigen Schreiners, der die
Kreuzung ordnungsgemäß bei Grün überqueren
wollte. Der Pkw wurde durch die Wucht des Lkw noch nach links geschleudert und
prallte auf der B 11 gegen den in der Gegenrichtung vor der Ampel wartenden
Mercedes einer 53-jährigen Lehrerin aus Viechtach. Der Mercedes seinerseits
stieß noch rückwärts gegen einen Daihatsu, den ein 18-jähriger
Schüler aus Zachenberg steuerte; er hatte sich gerade nach links in Richtung
Ruhmannsfelden einordnen wollen.
Bei dem Unfall erlitt der Schreiner aus Ruhmannsfelden mittelschwere Verletzungen.
Er wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Viechtach eingeliefert. An seinem
Wagen entstand Totalschaden in Höhe von ca. 10 000 Euro. Auch der Daimler-Benz,
ältere Bauart, wurde total demoliert, Zeitwert 5 000 Euro. Ebenso hoch
dürfte auch der Schaden an der Frontseite des Lkw sein. Glimpflicher ging
es für den Daihatsu aus, dessen Schaden auf 300 Euro zu schätzen ist.
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Verkehrschaos
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Durch den Unfall entstand auf der stark befahrenen Bundesstraße kurzzeitig
in beide Richtungen ein Stau von jeweils über einem Kilometer, so dass
zur Absicherung der Unfallstelle und zur Verkehrslenkung die Feuerwehr Ruhmannsfelden
alarmiert werden musste.
Sie sorgte in vorbildlicher Weise durch eine halbseitige Sperrung dafür,
dass das Verkehrschaos allmählich wieder entflechtet werden konnte. Nach
etwa einer Dreiviertelstunde war die B 11 wieder frei.
Quellen: Text: PNP, Polizei
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