Bericht 66

Beladener Lkw konnte bei Rot nicht mehr anhalten

Folgenschwerer Zusammenstoß an der Ampel-Kreuzung - Vier beteiligte Fahrzeuge und ein Verletzter - Lange Staus

Ruhmannsfelden (hl). Die zu forsche Fahrweise eines Brummi-Lenkers war am Montagnachmittag Ursache eines schweren Verkehrsunfalls an der Ruhmannsfeldener Kreuzung, verbunden mit kilometerlangen Staus auf der B 11.
Der Unfall ereignete sich laut Angaben der Polizei gegen 13.30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ein mit Ziegeln beladener schwerer Lkw mit Anhänger aus dem Landkreis Cham auf der B 11 von Deggendorf kommend in Richtung Patersdorf. Kurz vor der Ampel in Ruhmannsfelden fuhr der Lkw noch eine Geschwindigkeit von 60 km/h, als die Ampel auf „Rot“ umschaltete.
Aufgrund seiner unverminderten Geschwindigkeit konnte der 32-jährige Lkw-Fahrer aus Furth im Wald sein schweres Gefährt vor der Ampel nicht mehr zum Stehen bringen und rollte bei „Rot“ in die Kreuzung ein. Dabei erfasste er den von der Ortsmitte kommenden Pkw eines 20-jährigen Schreiners, der die Kreuzung ordnungsgemäß bei „Grün“ überqueren wollte. Der Pkw wurde durch die Wucht des Lkw noch nach links geschleudert und prallte auf der B 11 gegen den in der Gegenrichtung vor der Ampel wartenden Mercedes einer 53-jährigen Lehrerin aus Viechtach. Der Mercedes seinerseits stieß noch rückwärts gegen einen Daihatsu, den ein 18-jähriger Schüler aus Zachenberg steuerte; er hatte sich gerade nach links in Richtung Ruhmannsfelden einordnen wollen.
Bei dem Unfall erlitt der Schreiner aus Ruhmannsfelden mittelschwere Verletzungen. Er wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Viechtach eingeliefert. An seinem Wagen entstand Totalschaden in Höhe von ca. 10 000 Euro. Auch der Daimler-Benz, ältere Bauart, wurde total demoliert, Zeitwert 5 000 Euro. Ebenso hoch dürfte auch der Schaden an der Frontseite des Lkw sein. Glimpflicher ging es für den Daihatsu aus, dessen Schaden auf 300 Euro zu schätzen ist.

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Verkehrschaos

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Durch den Unfall entstand auf der stark befahrenen Bundesstraße kurzzeitig in beide Richtungen ein Stau von jeweils über einem Kilometer, so dass zur Absicherung der Unfallstelle und zur Verkehrslenkung die Feuerwehr Ruhmannsfelden alarmiert werden musste.
Sie sorgte in vorbildlicher Weise durch eine halbseitige Sperrung dafür, dass das Verkehrschaos allmählich wieder entflechtet werden konnte. Nach etwa einer Dreiviertelstunde war die B 11 wieder frei.

Quellen: Text: PNP, Polizei