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Bericht
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In der Nacht zum Mittwoch wurden die Wehren Achslach, Gotteszell, Patersdorf und Ruhmannsfelden zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen im Bereich B11 - Stockerholz alamiert.
Ausführlicher Bericht:
Unfall auf B 11: Fahrer in Lebensgefahr
22-Jähriger stieß mit Auto einer 40-Jährigen zusammen - Sie
erlitt schwere Verletzungen
Ruhmannsfelden (arb). Ein tragischer Verkehrsunfall hat sich in der
Nacht zum Mittwoch auf der B 11 bei Ruhmannsfelden ereignet. Zwei Auto stießen
zusammen und wurden 150 Meter voneinander entfernt in die angrenzende Wiese
geschleudert. Der 22-jährige Mann schwebt in Lebensgefahr, die 40-Jährige
erlitt schwere Verletzungen. Die Straße musste für zweieinhalb Stunden
total gesperrt werden.
Der Industriemechaniker aus Ruhmannfelden war gegen 1 Uhr mit seinem Opel Vectra
auf der B 11 in Richtung Deggendorf unterwegs. Kurz vor Stockerholz kam es zum
Zusammenstoß mit dem Ford Escort der Zachenbergerin, die in der Gegenrichtung
fuhr.
Durch die große Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge rund 150 Meter
voneinander entfernt in die angrenzende Wiese geschleudert. Glücklicherweise
befanden sich in den Autos außer den Fahrern keine weiteren Personen.
Da die beiden Insassen eingeklemmt waren, wurden die Feuerwehren Ruhmannsfelden,
Gotteszell, Achslach und letztlich auch noch Patersdorf alarmiert. Nach dem
Eintreffen schnitten die Rettungskräfte die Verletzten aus den total beschädigten
Fahrzeugen.
Während die Frau mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus nach Deggendorf
eingeliefert wurde, bestand bei dem 22-Jährigen zunächst akute Lebensgefahr.
Auch er wurde in die Deggendorfer Klinik gebracht. »Wir haben bis jetzt
noch nichts Neues aus dem Krankenhaus erfahren. Deshalb hoffen wir auch, dass
er es schaffen wird«, sagte Viechtachs Vize-Polizeichef Josef Brunner
gestern Nachmittag dem VBB.
Die Polizei ermittelt derzeit noch die genaue Unfallursache. Es bestehen zwar
Hinweise, dass der Mann auf die linke Fahrbahnseite geriet, mit der notwendigen
Sicherheit könne man das aber noch nicht sagen, hieß es im Polizeibericht.
Daher wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Deggendorf ein
Gutachter verständigt, der nun den Unfallhergang rekonstruieren soll. Die
Polizei stellte zudem beide Fahrzeuge sicher und veranlasste bei dem 22-jährigen
Ruhmannsfeldener eine Blutentnahme.
An beiden Autos entstand Totalschaden, der Zeitwert von Ford Escort und Opel
Vectra lag jeweils bei rund 2000 Euro.
Vorbildliche Arbeit lieferten bei der Bergung der Verletzten, Ausleuchtung der
Unfallstelle und Umleitung des Verkehrs die Rettungskräfte der vier Feuerwehren
ab.
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