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Deutschland-Tour führt durch den Landkreis - 90 Polizisten und Feuerwehrleute im Einsatz

Patersdorf/Ruhmannsfelden (sh/sun). Auch die dritte Etappe der Deutschland-Tour führte gestern durch den Landkreis Regen: Nach dem Start in Bodenmais ging’s über Teisnach, Patersdorf und Ruhmannsfelden weiter in Richtung Deggendorf. Für die Zuschauer am Straßenrand war der Spuk schnell vorbei: Nach 15 Sekunden waren die Radprofis vorbeigerauscht. Trotzdem war die Begeisterung groß.

Nur kurze Sperrung

Um 10.55 Uhr wurde die B 11 bei Patersdorf in beide Richtungen komplett für den Verkehr gesperrt: Warnschilder und Polizeiautos blockierten große Zufahrten, Bierbänke genügten für kleine Straßen. Vor dem Gasthaus „zur Büchs‘n“ hatten sich etwa 100 Schaulustige versammelt, darunter Mitglieder des Jan Ullrich-Fanclubs aus Eisenach. Wie im Zeitplan vorgesehen, pünktlich um 11.26 Uhr, fuhr das Fahrerfeld geschlossen und über 40 km/h schnell vorbei. Für die Zuschauer hatte es nicht für mehr als Zurufe und Klatschen gereicht. Erkennen konnte man die Fahrer kaum. „Dass die so schnell wieder weg sind, hätte ich nicht gedacht“, das war die einhellige Meinung.
Nachdem die Teamfahrzeuge die Strecke passiert hatten, wurde die Straßensperre aufgehoben. Schon um 11.30 Uhr floss der Verkehr nach Deggendorf, als wäre nichts geschehen.

Für Sicherheit gesorgt

Auch ganz Ruhmannsfelden schien gestern auf den Beinen gewesen zu sein, um einen kurzen Blick auf Jan Ullrich, Jörg Jaksche und ihre Mitstreiter zu werfen. Die Feuerwehren aus Patersdorf, Ruhmannsfelden, Zachenberg, Triefenried, Lämmersdorf, Achslach und Gotteszell hatten zusammen mit Kreisbrandmeister Thomas Märcz alle Hände voll zu tun, um die Straßen sicher zu halten. „Wir allein hatten 13 Feuerwehrleute im Einsatz“, beberichtete Kommandant Rudi Edenhofer. Insgesamt sorgten zwischen Bodenmais und der Grenze zum Landkreis Deggendorf bei Hochbühl rund 20 Polizeibeamte und 70 Feuerwehrleute für die Sicherheit der Radfahrer und der Zuschauer am Streckenrand.