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Einsatz
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24-Stunden-Einsatz bei Brand auf Bauernhof
Stadel und Stall eines Vierseithofes in Brandten wurden Opfer
des Feuers -Polizei schätzt Schaden auf 300 000 Euro
von Johannes Fuchs
Langdorf. Der Großbrand eines landwirtschaftlichen
Anwesens in Brandten hat die Feuerwehren der Region für beinahe 24 Stunden
in Atem gehalten. Menschen kamen bei dem Unglück nicht zu Schaden. Die
Polizei wurde am Montag um 20.16 Uhr alarmiert. Als die ersten Feuerwehren in
Brandten eintrafen, schlugen aus dem riesigen Stadel des Vierseithofes bereits
hohe Flammen. Aus dem Stall des Hofes konnten die Hofbesitzer und mit Atemschutzgeräten
ausgerüstete Feuerwehrleute die rund 30 Kühe in Sicherheit bringen.
Das Stallgebäude selbst wurde durch den Brand so stark beschädigt,
dass es abgebrochen werden muss. Im Stadel waren unter anderem landwirtschaftliche
Maschinen und Heu untergebracht. Am Brandort waren schließlich die Feuerwehren
aus Brandten, Langdorf, Zwiesel, Regen, Innenried, Bodenmais, Rabenstein, Ruhmannsfelden
und Weißenstein mit nahezu 100 Mann unter der Leitung von Kreisbrandrat
Herrmann Keilhofer im Einsatz. Der Stadel war nicht mehr zu retten, deshalb
konzentrierten sich die Löschmannschaften darauf, die Ausbreitung des Brandes
zu verhindern. Die umstehenden Gebäude wurden mit Wasser oder Schaum gekühlt.
Trotzdem gingen durch die Hitzestrahlung noch Scheiben zu Bruch. Die Löschwasserversorgung
war gut, wie der Langdorfer Kommandant Matthias Bernauer gestern berichtete.
Schlauchleitungen wurden zum Brandtener Eisweiher und zu einem nahe gelegenen
Bach gelegt.
Zu einem Menschenauflauf führte der Brand in Langdorf, von wo aus das Flammeninferno
gut zu sehen war. Und auch nach Brandten selbst fuhren zahlreiche Schaulustige,
um sich das Schauspiel anzusehen.
Gegen 22 Uhr hatten die Feuerwehrler die Gefahr dann weitgehend gebannt.Der
Brand im Stadel aber war hartnäckig. Die Feuerwehren wechselten sich die
ganze Nacht durch ab, um die Glut unter Kontrolle zu behalten. Gestern versuchte
man dann mit Hilfe eines Baggers, die glimmende Mischung aus Heu und Balken
auseinander zu ziehen. Der Erfolg kam aber erst, nachdem ein Trupp der Baufirma
Karl, derzeit an der Langdorfer Umgehungsbaustelle in Aktion, einen großen
Bagger per Tieflader nach Brandten transportiert hatte.
Zur Klärung der Brandursache rückten gestern Beamte der Kriminalpolizeistation
Deggendorf und Brandfahnder aus München an. Wie der Brand ausbrach, ist
aber noch völlig ungeklärt. Den entstandene Sachschaden schätzt
die Polizei auf über 300 000 Euro.
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