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Bericht 53 |
PNP:
Ruhmannsfelden (hl/vbb). Bei einer
Kollision mit einem Pkw-Fahrer ist am Montagabend in Ruhmannsfelden ein 44-jähriger
Radfahrer ums Leben gekommen. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei
trifft den Autofahrer keine Schuld: Der Radfahrer war unmittelbar vor ihm auf
die Fahrbahn eingebogen, trotz Ausweichmanöver konnte er den Zusammenstoß
nicht vermeiden.
Über den tödlichen Unfall haben wir in unserer gestrigen Ausgabe noch
auf der Niederbayern-Seite kurz berichtet. Darin hatte es geheißen, dass
am Steuer des Pkw eine 41-jährige Frau gesessen habe. Davon war die Polizei
bei der ersten Überprüfung der Fahrzeugpapiere unmittelbar nach dem
Unfall ausgegangen. Die 41-Jährige war aber lediglich der Halter des Pkw;
tatsächlich am Steuer saß ein junger Mann aus der Gemeinde Zachenberg,
der erst vergangene Woche seinen 20. Geburtstag gefeiert hatte.
Der folgenschwere Unfall ereignete sich am Montagabend gegen 20.25 Uhr an der
Einmündung der Gemeindestraße Am Lerchenfeld in die Marcher
Straße. Die Marcher Straße ist die Kreisstraße, die aus Richtung
March zur B 11 in Ruhmannfelden führt.
Der 44-jährige Radfahrer kam aus Richtung Feuerwehrhaus/Schule und wollte
an der Einmündung in die Kreisstraße offensichtlich nach links abbiegen.
Im gleichen Moment näherte sich aus Richtung March ein Fiat Stilo Kombi,
den ein 20-jähriger Zachenberger steuerte. Nach Zeugenangaben versuchte
der Pkw-Lenker noch zur Fahrbahnmitte hin auszuweichen, konnte aber den Zusammenstoß
mit dem Radfahrer nicht mehr vermeiden.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Radfahrer auf die Fahrbahn geschleudert,
er erlitt einen Genickbruch und war sofort tot. Die Helfer vor Ort
aus Ruhmannsfelden waren als erste am Unfallort; wenig später traf mit
dem BRK aus Viechtach der Notfallarzt ein, der aber nur noch den Tod feststellen
konnte.
Der Pkw, der nur an der Stoßstange beschädigt wurde, kam etwa zehn
Meter nach der Einmündung auf der rechten Fahrbahnseite zum Stehen. Der
20-jährige Lenker blieb unverletzt, seine mitfahrende Ehefrau erlitt einen
Schock und musste zur ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Deggendorf forderte die Polizei
einen Gutachter zur Unfallaufnahme an. Unter anderem ist zu erklären, ob
der Radfahrer mit Licht gefahren ist; zur Unfallzeit setzte bereits die Dämmerung
ein. Außerdem wurde eine Leichenblutentnahme veranlasst.
Die Marcher Straße war für gut zweit Stunden gesperrt, die Feuerwehr
Ruhmannsfelden sorgte mit 18 Mann für eine reibungslose Umleitung des Verkehrs
und die anschließende Fahrbahnreinigung.
Der 44-Jährige war vor einiger Zeit in Ruhmannsfelden zugezogen und war
im Rahmen des Arbeitsbeschaffungsprogramms bei der Marktgemeinde beschäftigt.
Polizeibericht:
RUHMANNSFELDEN, LKR. Regen. Am Montag, 13.08.07, gegen 20.25 Uhr kam es in der Marcher Straße, Einmündung Am Lerchenfeld, in Ruhmannsfelden zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Radfahrer getötet wurde.
Ein 44jähriger Mann aus Ruhmannsfelden fuhr mit seinem
Fahrrad vom Lerchenfeld in Richtung Marcher Straße. An der Einmündung
in die Marcher Straße missachtete er die Vorfahrt und wurde von einem
Pkw frontal erfasst. Nach Zeugenangaben versuchte der Pkw-Lenker noch ausweichen,
konnte aber den Anstoß nicht vermeiden. Durch die Wucht des Aufpralls
wurde der Radfahrer sofot getötet. Nach ersten Angaben erlitt er einen
Genickbruch.
Der 19jährige Pkw-Lenker blieb unverletzt. Seine Ehefrau, die sich als
Beifahrer im Fahrzeug befand erlitt einen Schock. Das Fahrrad und der Pkw wurden
leicht beschädigt, der Gesamtschaden wird auf ca. 500 Euro geschätzt.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Deggendorf wurde ein Gutachter
zur Unfallaufnahme hinzugezogen. Die Marcher Straße war während der
Unfallaufnahme gesperrt.
Sachbearbeitende Dienststelle: PI Viechtach
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