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Bericht 73 |
Trockner löste Wohnungsbrand aus
Alarm in der Eichendorff-Siedlung - 82-Jährige erlitt
Rauchvergiftung
Ruhmannsfelden. Am späten Montagabend wurden die
Feuerwehren zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Eichendorff-Siedlung
in Ruhmannsfelden gerufen. Dabei erlitt eine 82-jährige Frau eine leichte
Rauchvergiftung, alle anderen Bewohner hatten das Haus rechtzeitig verlassen
können.
Um 22.38 wurden die Feuerwehren gemäß Alarmstufe 2 (Mittelbrand)
alarmiert. Laut Meldung war ein Wäschetrockner in Brand geraten und hatte
unter anderem das Treppenhaus verraucht.
Nach Angaben der Pressestelle der Kreisbrandinspektion löschte ein Atemschutztrupp
der Feuerwehr den Brand mit einem C-Rohr, anschließend wurde das Gebäude
entraucht. Die eingeschlossene Bewohnerin wurde solange in ihrer unversehrten
Wohnung belassen und dort von der Feuerwehr betreut, bis das Treppenhaus rauchfrei
war. Da sie sich allerdings beim Versuch, das Haus zu verlassen, eine leichte
Rauchvergiftung zugezogen hatte, wurde sie von Rettungsdienst des BRK sicherheitshalber
ins Krankenhaus verbracht.
Im Einsatz waren unter der Leitung des Ruhmannsfeldener Kommandanten Rudi Edenhofer
und von Kreisbrandmeister Thomas Märcz die Feuerwehren Ruhmannsfelden,
Lämmersdorf, Zachenberg, Patersdorf und Linden.
Nach den bisherigen Ermittelungen hatte eine 37-jährige Hausfrau in dem
Mehrfamilienhaus gegen 21 Uhr ihren Wäschetrockner eingeschaltet. Als der
Trockner nach Programmende etwa um 22.30 Uhr nicht hupte, sah die Hausfrau im
Waschraum nach. Dort rauchte es ihr jedoch schon entgegen, weil der Trockner
brannte. Trotz gemeinsamer Löschversuche zusammen mit dem Ehemann mit Wasser
und Feuerlöscher konnte nicht mehr verhindert werden, dass Trockner und
Waschmaschine unbrauchbar wurden. Mittlerweile waren auch die alarmierten Feuerwehren
eingetroffen und unterbanden eine Ausbreitung des Feuers. Der Sachschaden ist
zunächst auf gut 5000 Euro geschätzt worden.
hl/vbb
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