Bericht 3

Hilfloser Mann vor dem Erfrierungstod gerettet

Gotteszell. Durch die Aufmerksamkeit eines Anwohners und das entschlossene Handeln der Hilfskräfte ist ein 86-jähriger Mann in Gotteszell vor dem möglichen Erfrierungstod bewahrt worden.
Am Mittwochabend, gegen 18.30 Uhr, hörte ein Anwohner am Sägberg in Gotteszell mehrere Hilferufe aus einem Waldstück zwischen der Achslacher Straße und der Hochstraße und verständigte die Polizei in Viechtach. Der Stimme nach zu urteilen, handelte es sich um einen älteren Mann.
Nachdem eine erste Absuche des Waldstückes durch eine Streifenwagenbesatzung und dem Anrufer ergebnislos verlief, wurden die Freiwilligen Feuerwehren Gotteszell, Achslach, Ruhmannsfelden und Zachenberg alarmiert. Unter Einsatzleitung der Kreisbrandmeister Märcz und Stiedl und der Örtlichen Unterstützungsgruppe wurde eine planmäßige Suche eingeleitet. Gegen 19.50 Uhr wurde dann ein 86-jähriger Mann aufgefunden, der unweit seines Wohnhauses hilflos in einer Wiese lag. Er wurde vom bereits vorher verständigten Notarzt erstversorgt und dann vom Roten Kreuz ins Krankenhaus Viechtach eingeliefert. Nach ersten Erkenntnissen ist der Mann im Laufe des Tages mit seinem Traktor in der Wiese stecken geblieben. Wann dies genau war, konnte noch nicht ermittelt werden. Verletzt wurde er dabei nicht, auf Grund der Aufregung könnte er jedoch in der Folgezeit einen Schwächeanfall erlitten haben. Der 86-Jährige lag mehrere hundert Meter entfernt vom Traktor und wäre vermutlich auf Grund der niedrigen Temperaturen (zum Auffindezeitpunkt circa drei Grad Celsius) an Unterkühlung gestorben, wäre er nicht rechtzeitig gefunden worden. Den eingesetzten Hilfskräften und dem Mitteiler galt deshalb der besondere Dank der Angehörigen und der Polizeiinspektion.
hl/vbb