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Bericht 51 / 52 |
Bericht PNP:
Schweres Unwetter
17 Feuerwehren gestern Nachmittag im Raum Patersdorf
im Einsatz
Patersdorf. Ein schweres Unwetter
hat gestern Nachmittag über dem westlichen Landkreis etliche Keller unter
Wasser gesetzt. Innerhalb weniger Minuten war es nach 14 Uhr so finster geworden,
als ob bereits die Nacht hereinbräche. Es goss wie aus Kübeln, zeitweise
fielen schussergroße Hagelkörner vom Himmel. Der normalerweise nur
einen Meter breite Grünbach trat innerhalb kürzester Zeit über
die Ufer.
Betroffen vom Unwetter war nach Angaben der Polizei vor allem der Raum Ruhmannsfelden,
Patersdorf und Kaikenried. Im Minutentakt gingen Meldungen über voll gelaufene
Keller ein. Insgesamt 17 Feuerwehren waren unter der Leitung des örtlichen
Kommandanten Markus Weiß (Patersdorf) im Einsatz, unterstützt wurde
er von Kreisbrandinspektor Christian Stiedl aus Böbrach, Kreisbrandmeister
Thomas Märcz aus Ruhmannsfelden und der Unterstützungsgruppe
Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL).
Armdick strömte teilweise das Wasser durch die Kellerwände ein, berichteten
Betroffene. Die Tankstelle Welter und etliche Straßen standen zeitweise
unter Wasser. Im Betonwerk Dorn war ein rund 250 000 Euro teures Fließband
gefährdet. Stellvertretender Betriebsleiter Gerhard Janich mühte sich
mit Unterstützung der Feuerwehren Ruhmannsfelden und Lämmersdorf,
den Schaden in Grenzen zu halten.
Außerdem waren die Feuerwehren Patersdorf, Böbrach, Linden, Kaikenried,
Zachenberg, Gotteszell, Teisnach, Achslach, Triefenried, Arnetsried, Sohl, March,
Regen, Schlatzendorf und Viechtach im Einsatz, berichtete der Pressesprecher
der Kreisbrandinspektion, Kreisbrandmeister Johann Achatz. Parallel war zwischenzeitlich
auch noch ein Kleinbrand in Kirchaitnach zu löschen, was die örtliche
Feuerwehr erledigte.
Der Einsatz dauerte bis in den Abend hinein an. Angaben über die Höhe
der entstandenen Schäden konnten weder Feuerwehr noch Polizei machen. -
gsc/le
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