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Bericht 004 |
Unterstützung für den Bauhof leistete die Wehr in der Nacht zum Freitag bei einem Rohrbruch.
Eisige Temperaturen bedeuten oft auch Wasserrohrbrüche.
Die extreme Bodenkälte bringt den Boden in Bewegung, Erdverschiebungen
treten ein. Der dabei entstehende Druck auf die Rohre bleibt bisweilen nicht
ohne Folgen, so wie gestern Abend bei Bruckmühle. Vor allem ältere
"Graugussrohre" sind anfällig. Die Rohre sehen oft wie abgesägt
aus. Nach 2,5 Stunden suche (eine Strecke von ca. 3,5 km durch Wald und Flur)
fanden die Mitarbeiter des Bauhofes dann schließlich die Stelle wo das
Wasser aus dem Erdboden kam, aber gleich in die vorbeilaufende Teisnach wieder
ablief, was das auffinden und auch noch bei Dunkelheit erschwerte. Die 100-DIN-Hauptleitung
zwischen der Entsäuerungsanlage in Muschenried und dem Hochbehälter
in der Bergstraße war gerissen, und ein glatter Rohrbruch kam zum vorschein.
Um 3 Uhr früh konnte man wieder Wasser auf die Leitung geben. Bis der Hochbehälter
mit 300 m³ Fassungsvermögen wieder voll war und jeder Haushalt Wasser
hatte vergingen noch einige Stunden. Die Wehr Unterstütze den Bauhof mit
Stromerzeuger, Beleuchtung und Tauchpumpe.
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