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Bericht 10 |
Glimpfliches Ende einer Vermisstensuche
Über 80 Einsatzkräfte suchen nach verschwundener Frau
Patersdorf. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften von
Feuerwehr, Polizei, Bergwacht und den Hundestaffeln Donauwald und Bayerwald
hat in der Nacht zum Montag nach einer Vermissten gesucht.
Wie die Polizei gestern bekannt gab, teilte ein Mann aus der Gemeinde Patersdorf
am Sonntag kurz vor Mitternacht mit, dass seine Ehefrau verschwunden ist. Weil
nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die Frau in Gefahr ist, wurde eine
Vermisstensuche eingeleitet.
Um kurz nach 1 Uhr nachts alarmierte die Polizeiinspektion Viechtach deshalb
die Feuerwehren Patersdorf, Ruhmannsfelden und Linden sowie Mitglieder der Unterstützungsgruppe
Örtliche Einsatzleitung des Landkreises Regen. Zudem wurden die Bergwachten
Ruhmannsfelden und Viechtach und die Rettungshundestaffeln Donauwald und Bayerwald
angefordert.
Fast vier Stunden lang durchkämmten nach Feuerwehrangaben rund 80 Helfer
unter Leitung des Patersdorfer Feuerwehrkommandanten Markus Weiß zusammen
mit Beamten der Polizeiinspektion Viechtach die Umgebung. Im Einsatz waren auch
Kreisbrandinspektor Christian Stiedl und Kreisbrandmeister Thomas Märcz.
Für den Notfall war das Bayerische Rote Kreuz mit einem Rettungswagen vor
Ort.
Von der Frau fehlte jede Spur. Ein zur Suche angeforderter Polizeihubschrauber
kam allerdings nicht bis Patersdorf durch. Er musste aufgrund des herrschenden
Nebels bei Grafling umkehren.
Um 4.15 Uhr morgens wurde dann die Suche unterbrochen. Zu diesem Zeitpunkt war
das weitläufige Gebiet im Bereich der Gemeinde Patersdorf, in welchem der
Mann seine Ehefrau vermutete, laut Polizei erfolglos abgesucht worden. Am Vormittag
sollte ein neuer Versuch gestartet werden, die Frau aufzuspüren. Doch dieser
konnte abgeblasen werden.
Gegen 6.15 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden. Der Vermissten war nichts passiert,
die Frau hatte bei einer Bekannten Unterschlupf gefunden. Dort wurde sie auch
angetroffen. Die Ermittlungen der Polizei in diesem Fall dauern noch an. Es
gilt, die Hintergründe, welche zum Verschwinden der Frau geführt
haben, zu prüfen. Polizeichef Rudolf Schmucker lobt in diesem Zusammenhang
alle eingesetzten Kräfte,die alle vorbildlich zusammenarbeitet hatten.
- dal/vbb