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Einsatz
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Vermisster gefunden: Er lebt
Einsatzkräfte der Feuerwehr entdecken 64-jährigen Mann nach Hinweis
in Waldstück bei Ayrhof
*Viechtach. * Knapp 24 Stunden, nachdem ein 64-jähriger
Bewohner eines Viechtacher Seniorenheims als vermisst gemeldet wurde, ist der
Mann gefunden worden. Er lebt. Einsatzkräfte der Feuerwehr entdeckten ihn
in einem Waldstück nahe der B 85 zwischen Eging und Ayrhof. Den entscheidenden
Tipp, der die Suchmannschaften auf die richtige Spur brachte, lieferten zwei
aufmerksame Lkw-Fahrer.
Am Donnerstagvormittag gegen 8.30 Uhr war der 64-jährige Seniorenheimbewohner
zuletzt im Heim gesehen worden. Seither war er abgängig. Über Radio
wurde die Bevölkerung um Hinweise auf den Aufenthaltsort des an Demenz
erkrankten Mannes gebeten. Es wurde angenommen, dass der 64-Jährige sich
möglicherweise im Bereich der Bundesstraße 85 aufhält und versucht,
von einem Fahrzeug mitgenommen zu werden.
Eine groß angelegte Suchaktion wurde eingeleitet. Ein Polizeihubschrauber
kreiste stundenlang über Viechtach und Umgebung. Mit einer Wärmebildkamera
wurde nach dem Vermissten gesucht. Selbst nach Einbruch der Dunkelheit war der
Hubschrauber noch unterwegs. Auch die Bergwachten Arnbruck, Viechtach, Ruhmannsfelden
und Deggendorf und die Rettungshundestaffel Bayerwald waren im Einsatz.
Gestern Morgen um 5.32 Uhr wurden schließlich auch die Feuerwehren Ayrhof,
Viechtach, Schlatzendorf und Linden, Kreisbrandinspektor Christian Stiedl und
die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung
(UG-ÖEL) des Landkreises Regen alarmiert. Unter Leitung von Eduard Schlecht,
Kommandant der Feuerwehr Ayrhof, durchkämmten 70 Feuerwehrleute zusammen
mit zwei Polizeistreifen systematisch die Gegend rund um Ayrhof.
Zur Unterstützung angefordert waren auch zwei Einsatzzüge der Bereitschaftspolizei
mit je 50 Mann. Die Beamten befanden sich bereits auf dem Weg in Richtung Viechtach,
wurden aber nicht mehr benötigt. Und auch der angedachte Einsatz eines
so genannten Mantrailinghundes der Polizei war nicht mehr erforderlich.
Gegen 9.20 Uhr meldeten sich zwei Feuerwehrmänner der Feuerwehr Altnußberg,
die von der Vermisstensuche wussten. Sie waren mit einem Kleintransporter auf
der B 85 in Richtung Regen unterwegs. Beim Vorbeifahren hatte der Beifahrer
im Wald eine kauernde Person entdeckt - in einer Senke rund 50 Meter von der
Straße entfernt. Sogleich wurde die Suche auf den angegebenen Bereich
konzentriert und das Waldstück gezielt nach dem Vermissten zu durchkämmt.
Mit Erfolg. In einer Senke fanden Polizei und Feuerwehr einen Mann, bei dem
es sich tatsächlich um den Vermissten handelte. Wie lange der Senior bereits
in der Bodenmulde kauerte, ist nicht bekannt.
Dem Mann ging es laut Polizei den Umständen entsprechend gut.
Einsatzkräfte der Feuerwehr übernahmen seine Erstversorgung, bis ein
Notarzt und der Rettungsdienst am Fundort eintrafen. Sie brachten den Mann anschließend
vorsorglich und zur weiteren Untersuchung ins Kreiskrankenhaus Viechtach. -
dal