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Einsatz
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Mit der Drehleiter am Altenheim
Feuerwehren üben schwierige Bergung alter Menschen - Heimleiterin: Fühlen
uns jetzt sicherer
Ruhmannsfelden. Alle Beteiligten waren froh darüber, dass es sich nur
um eine Übung handelte, als es hieß Brand im Altenheim St.
Georg in Ruhmannsfelden. Am Freitag um 18.38 Uhr fand die Alarmierung
der Freiwilligen Feuerwehren Achslach, Patersdorf, Linden, Gotteszell, Viechtach,
Triefenried, Lämmersdorf, Zachenberg, Teisnach und Ruhmannsfelden statt.
Etwa drei Minuten danach traf bereits das erste Fahrzeug der örtlichen
Feuerwehr mit dem ersten Kommandanten Rudolf Edenhofer ein, der den Gesamteinsatz
leitete. Er dirigierte die verschiedenen Fahrzeuge der noch neun folgenden Feuerwehren
jeweils an den notwendigen Einsatzplatz. So wurde das Fahrzeug mit der Drehleiter
von der Viechtacher Feuerwehr auf der Straße platziert, um aus sicherer
Entfernung Insassen aus dem brennenden Gebäude zu bergen.
Erstaunlich schnell hieß es bei anderen Einsatzfahrzeugen an verschiedenen
Seiten des Altenheimes Wasser marsch. Rollstuhlfahrer wurden über
die Außenleiter geborgen. Da man ein sehr verrauchtes Gebäude annahm,
waren in Minutenschnelle die Atemschutzträger zur Stelle, um weitere Insassen
im Rollstuhl über die Außentreppe zu retten.
Während es am Anfang der Übung erst dämmerte, musste innerhalb
kurzer Zeit für die Ausleuchtung des Einsatzortes gesorgt werden. So schnell
die Feuerwehren gekommen waren, hatten sie auch ihren Einsatz beendet. Um 19.30
Uhr war alles wieder ordnungsgemäß verstaut und die 174 im Einsatz
befindlichen Feuerwehrleute trafen sich vor dem Altenheim zu einem Gespräch
über diese Übung.
Der Einsatzleiter Rudolf Edenhofer dankte den Feuerwehrleuten, dass innerhalb
ein paar Minuten so viele Kameraden auf freiwilliger Basis zur Stelle waren,
um Leben zu retten. Auch wenn es hier nur eine Übung war, sei diese für
einen möglichen Einsatz sehr wichtig. Es gelte, die notwendige Löschwasserversorgung
zu bekommen, die hier aus der Teisnach komme. Weiter sei die Personenrettung
geübt worden, ebenso übten die Atemschutzträger einen aktiven
Einsatz. Wichtig sei auch beim Einsatz die erste Information über die Situation
vor Ort mit einem Verantwortlichen des Personals und die Bereitstellung von
Räumen außerhalb des Gefahrenbereichs für nachfolgende Helfer,
wie Helfer vor Ort, Notarzt, BRK,
und Rettungshubschrauber. Das alles konnte an diesem Abend praktisch geübt
werden.
Edenhofer dankte der Heimleiterin Sonja Kauschinger-Kramm, dass sie das ermöglichte.
Kreisbrandinspektor Christian Stiedl freute sich, dass für diese Übung
so viele Feuerwehrkameraden gekommen waren. Gerade Altenheime gehörten
zu den sensiblen Bereichen und gab noch verschiedene Tipps. Vor allem sei die
Dokumentation aller Einsätze sehr wichtig.
Solche Übungen seien neben dem richtigen Handwerkszeug für
die Feuerwehren notwendig, um bei möglichen Einsätzen effektiv zu
arbeiten. Bei der heutigen Übung habe ihn beeindruckt, mit welcher Ruhe
gearbeitet wurde, stellte Stiedl erfreut fest. Weitere Beobachter dieser Übung
waren die Kreisbrandmeister Johann Achatz aus Teisnach und Thomas Märcz
aus Ruhmannsfelden, sowie Bürgermeister Josef Brunner. Letzter dankte den
Feuerwehrleuten, dass sie in ihrer Freizeit den Dienst am Nächsten tun
und damit Leben und Hab und Gut der Mitmenschen schützten. Das sei ein
gutes Beispiel für die Jugend, die bei der Feuerwehr verantwortungsvolle
Arbeit leisten könne. Die Leiterin des Altenheims. Sonja Kauschinger-Kramm
war überwältigt von der Teilnahme so vieler Feuerwehrleute. Sie fühle
sich nach dieser Übung ein ganzes Stück sicherer, betonte sie und
dankte allen Feuerwehrleuten aufs herzlichste. - dr
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