Bericht 076

Scheune und Stall brennen völlig nieder


41-jähriger Brandleider muss mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus - Minusgrade erschweren Löscharbeiten

Geiersthal/Haidhof. Großeinsatz für die Feuerwehren in der Nacht zum Samstag: Gegen Mitternacht ist in Haidhof bei Frankenried ein Brand in einem landwirtschaftlichen Betrieb ausgebrochen. Beim Eintreffen der Feuerwehren stand das Stall- und Scheunengebäude bereits lichterloh in Flammen.
Hier war nicht mehr viel zu retten, die rund zwanzig mal zehn Meter große Vorratsscheune brannte komplett nieder. Auch der darunter liegende Stall brannte völlig aus. Der Großteil der darin untergebrachten Rinder konnte jedoch von der Feuerwehr und den helfenden Anwohnern gerettet werden. Ging man bei der Feuerwehr zunächst noch davon aus, dass sechs Jungrinder in den Flammen umkamen, korrigierte die Polizei die Meldung später: Demnach verendeten in der Stallung zehn Stück Großvieh qualvoll.
Der Brandleider, der 41-jährige Haidbauer, zog sich bei den Rettungsmaßnahmen Brandverletzungen zu und musste vom Rettungsdienst behandelt werden. Das Rote Kreuz brachte ihn schließlich mit einer leichten Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus, wo er zur Beobachtung verbleiben musste.


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Feuerwehr kann Wohnhaus retten


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Es war exakt 0.03 Uhr, als gemäß Alarmstufe 3 (Großbrand) die Feuerwehren Linden, Patersdorf, Altnußberg, Teisnach, Ayrhof, Ruhmannsfelden, Kaikenried und Kirchaitnach durch die Polizeiinspektion Viechtach alarmiert wurden. Wie KBM Johann Achatz für die Pressestelle der Kreisbrandinspektion mitteilte, leiteten die eingesetzten rund 150 Einsatzkräfte der Feuerwehren neben der Rettung des Viehs den Aufbau einer Riegelstellung zu einer unmittelbar angrenzenden Scheune mitsamt dem daran angebauten Wohnhaus ein. Dadurch konnte zumindest ein Ausbreiten des Brandes auf weitere Gebäude wirksam verhindert werden.
Die gute Löschwasserversorgung vor Ort war für den wirkungsvollen Einsatz der Feuerwehr von großer Bedeutung. Die um Mitternacht vorherrschenden frostigen Temperaturen von minus elf Grad erschwerten den Feuerwehreinsatz, weil das Löschwasser auf dem Boden gefror und so die Gefahr einer Rutschpartie wuchs. Der Bauhof der Gemeinde Geiersthal unterstützte die Einsatzarbeiten mit einem Streufahrzeug.
Die Einsatzleitung lag in den Händen des Kommandanten der Feuerwehr Linden, Anton Zitzelsberger. Er wurde unterstützt von Kreisbrandrat Hermann Keilhofer, Kreisbrandinspektor Christian Stiedl und den Kreisbrandmeistern Michael Maimer und Thomas Märcz.
Ebenfalls an der Einsatzstelle war der Rettungsdienst des BRK mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt und dem Einsatzleiter Rettungsdienst.
Die Polizeiinspektion Viechtach und die Kriminalpolizei haben noch in der Nacht Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Genauere Angaben konnten sie am Wochenende noch nicht machen. Jedoch schlossen sie einen technischen Defekt nicht aus. Vor Ort wurde spekuliert, dass ein beheizter Futternapf als Brandquelle in Frage kommen könnte.
Die zuständige Feuerwehr Linden war bis Samstagmittag mit Nachlöscharbeiten an der Brandstelle beschäftigt. Dazu wurde das angekokelte Heu mit einem Frontlader aus der Scheune gebracht und auf einer Wiese in der Nähe zum Ausglimmen ausgebreitet. Nach ersten Schätzungen der Polizei dürfte sich der entstandene Sachschaden auf rund 150 000 Euro summieren. Die Kriminalpolizei ermittelt weiter. - vbb/gsc/gi

 

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Gegen Mitternacht vom 18. zum 19. December 2009 brach in Haidhof bei Frankenried (Gde. Geiersthal) ein Brand in einem landwirtschaftlichen Betrieb aus. Dabei brannte die Vorratsscheune komplett nieder, Teile des darunterliegenden Stalles wurden vom Feuer ebenfalls zerstört. Der Großteil der darin untergebrachten Rinder konnten von der Feuerwehr und den helfenden Anwohnern gerettet werden, sechs Jungrinder kamen allerdings in den Flammen um. Der Brandleider zog sich bei den Rettungsmaßnahmen Brandverletzungen zu und musste vom Rettungsdienst behandelt werden.

Um 00:03 Uhr wurden gemäß Alarmstufe 3 (Großbrand) die Feuerwehren Linden, Patersdorf, Altnußberg, Teisnach, Ayrhof, Ruhmannsfelden, Kaikenried und Kirchaitnach durch die Polizeiinspektion Viechtach alarmiert.

Die eingesetzten ca. 150 Einsatzkräfte der Feuerwehren leiteten neben der Tierrettung den Aufbau einer Riegelstellung zu einer unmittelbar angrenzenden Scheune mitsamt dem daran angebauten Wohnhaus ein und konnten ein Ausbreiten des Brandes auf weitere Gebäude wirksam verhindern.
Die gute Löschwasserversorgung vor Ort war für den wirkungsvollen Einsatz der Feuerwehr von großer Bedeutung, die derzeitigen frostigen Temperaturen von -11°C in der Nacht hingegen erschwerten den Feuerwehreinsatz. Der Bauhof der Gemeinde Geiersthal unterstützte die Einsatzarbeiten mit einem Streufahrzeug.

Die Einsatzleitung lag in den Händen des Kommandanten der Feuerwehr Linden, Anton Zitzelsberger. Er wurde unterstützt von Kreisbrandrat Hermann Keilhofer, Kreisbrandinspektor Christian Stiedl und den Kreisbrandmeistern Michael Maimer und Thomas Märcz.

Ebenfalls an der Einsatzstelle war der Rettungsdienst des BRK mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt und dem Einsatzleiter Rettungsdienst.

Die Polizeiinspektion Viechtach und die Kriminalpolizei haben noch in der Nacht Ihre Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Die zuständige Feuerwehr Linden ist bis zum jetzigen Zeitpunkt mit Nachlöscharbeiten an der Brandstelle beschäftigt.

 

Kameraden der Feuerwehr Ruhmannsfelden beim Abschirmen des direkt angebauten Wohnhauses