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Bericht 056 |
Polizeibericht:
Tödlicher Verkehrsunfall bei Grafling
GRAFLING/RUHMANNSFELDEN. Am Dienstag, 07.12.2010, gegen 08.00 Uhr, war eine 30-jährige Autofahrerin aus Ruhmannsfelden kommend auf der Bundesstraße 11 in Richtung Deggendorf unterwegs. Die Fahrbahn war naß vom tauenden Schnee, nicht aber schneeglatt; die Sicht war nicht beeinträchtigt.
Auf Höhe der Ortschaft Datting hatte sie einen vorausfahrenden Kleinwagen wahrgenommen, dessen Fahrerin an der dortigen Bushaltestelle anhielt. Der Wagen setzte sich kurz darauf plötzlich wieder in Bewegung, weil die Fahrerin offensichtlich auf der Fahrbahn der Bundesstraße wenden wollte. Die nachfolgende Autofahrerin war nicht mehr in der Lage, ein Bremsmanöver einzuleiten und fuhr ungebremst frontal in die linke Fahrzeugseite, auf Höhe der Fahrertüre.
Die Fahrerin, eine 51-jährige Frau aus dem Gemeindebereich Gotteszell, wurde im Pkw eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit dem Rettungsspreitzer befreit werden. Das Unfallopfer war noch an der Unfallstelle von engagierten Ersthelfern über eine längere Zeit reanimiert worden. Sie verstarb aber dann im Klinikum Deggendorf an schweren inneren Verletzungen.
Die Fahrerin des beteteiligten Autos wurde wahrscheinlich nur leicht verletzt. Beide Autofahrerinnen waren angegurtet.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter zur Untersuchung des Unfalls mit hinzugezogen.
Frau stirbt nach Unfall auf der B 11
51-Jährige wollte bei Datting ihr Auto wenden - Zusammenstoß mit
nachfolgendem Pkw
Datting/Ruhmannsfelden. Eine Frau aus der Gemeinde Gotteszell ist gestern
Vormittag bei einem Unfall auf der Bundesstraße 11 so schwer verletzt
worden, dass sie wenig später im Klinikum Deggendorf verstarb.
Wie aus einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Deggendorf hervorgeht,
war es gegen 8 Uhr, als eine Autofahrerin, die aus Ruhmannsfelden kommend in
Richtung Deggendorf unterwegs, auf Höhe der Ortschaft Datting den vorausfahrenden
Wagen der Gotteszellerin bemerkte. Die 30-Jährige nahm zwar wahr, dass
der Wagen an der dortigen Bushaltestelle anhielt, sich kurz darauf aber plötzlich
wieder in Bewegung setzte. Nach Angaben der Polizei wollte die Gotteszellerin
offensichtlich auf der Bundesstraße wenden. Die nachfolgende Autofahrerin
war aber nicht mehr in der Lage, ein Bremsmanöver einzuleiten. Sie fuhr
mit ihrem Pkw ungebremst frontal in die linke Fahrzeugseite auf Höhe der
Fahrertüre in den Kleinwagen.
Die 51-jährige Frau wurde in ihrem Auto eingeklemmt. Die alarmierten Rettungskräfte
setzten alles daran, sie aus dem Wrack zu bergen. Im Einsatz war dabei auch
die Feuerwehr Ruhmannsfelden mit drei Fahrzeugen und 16 Aktiven.
Es war der erste landkreisübergreifende Einsatz der Feuerwehren seit Inbetriebnahme
der Integrierten Rettungsleitstelle in Straubing. Wir haben Hand in Hand
gearbeitet, erklärte Kommandant Rudi Edenhofer. Zusammen mit Kollegen
der Feuerwehr Grafling befreiten die Ruhmannsfeldener Feuerwehrleute die 51-Jährige
mit Rettungsspreizer und Rettungsschere aus dem völlig demolierten Wagen.
Wie die Polizei weiter mitteilte, wurde das Unfallopfer noch an der Unfallstelle
von engagierten Ersthelfern über eine längere Zeit reanimiert und
anschließend mit dem Rettungswagen ins Klinikum Deggendorf gebracht. Dort
erlag die 51-Jährige aber dann ihren schweren inneren Verletzungen.
Die Fahrerin des zweiten, am Unfall beteiligten, Wagens wurde laut Polizei wahrscheinlich
nur leicht verletzt. Beide Autofahrerinnen waren angegurtet.
Die Bundesstraße 11 war während der Versorgung der Verletzten, der
Unfallaufnahme und der Bergung der beiden Autos gesperrt - zunächst für
über eine Stunde komplett, später dann bis etwa 11.45 Uhr halbseitig.
Einsatzkräfte der Feuerwehren Grafling und Bergern leiteten den Verkehr
um.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter zur Untersuchung
des Unfalls hinzugezogen. Der genaue Unfallhergang ist noch nicht geklärt.
Die Fahrbahn war zu diesem Zeitpunkt nass vom tauenden Schnee, nicht aber schneeglatt,
heißt es im Pressebericht Die Sicht war laut Polizei nicht beeinträchtigt.
- dal
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